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Förderungen

Nutzen Sie die Möglichkeiten!

Egal ob Privathaushalt, Unternehmen oder Kommune: für jeden gibt es zahlreiche Förder- und Unterstützungsmöglichkeiten im Bereich Energie- und Ressourceneffizienz. Neben den staatlichen und landesweiten Förderungen gibt es gezielt vor Ort im Kreis Wesel Beratungs- und Förderangebote. Auch unsere kreisangehörigen Kommunen bieten eigene kostenlose Erstberatungen oder sogar finanzielle Förderungen durch kommunenspezifische Förderprogramme.

Unternehmen sind gut beraten durch die Landeseinrichtungen NRW.Energy4Climate und Effizienz-Agentur NRW.

Private Endverbraucher*innen werden bei Ihrer Kommune weitergeholfen. Ansprechpartner sind in der Regel die Klimaschutzmanager*innen oder die Bau- und Planungsämter. Des weiteren wird Unterstützung durch die im Kreis Wesel installierte neutrale Energieberatung der Verbraucherzentrale.NRW geboten (s.u.).

Hinweis:

Seit 01.01.2020 werden Maßnahmen zur energetischen Gebäudesanierung auf Grundlage des Einkommensteuergesetzes § 35c(1) Satz 7 steuerlich gefördert. Nähere Fakten im Infoblatt Steuerermäßigungen, erstellt beim Landesnetzwerk ALTBAUNEU.

 

Hier eine Übersicht der Förder- und Beratungsangebote:

Kreisangehörige Kommunen, die z.Z. eigene Förderprogramme im Bereich energetischer Sanierung, erneuerbarer Energien und Klimaschutz/ Klimawandelanpassungsmaßnahmen anbieten:

  • Rheinberg bietet aktuell zwei Förderprogramme: "Klimafreundlich Rheinberg" und "Klimafolgenanpassung Rheinberg" Hier finden Sie weitere Infos und die Möglichkeit zur Online-Antragsstellung. Kontakt: klimaschutz@rheinberg.de
  • Wesel bietet für den Stadtteil Schepersfeld ein Förderprogramm zur energetischen Sanierung. Die Beantragung der Förderung ist an eine Beratung über das Sanierungsmanagement im Stadtteil gekoppelt.

     

Kommunale Erstberatungen im Rahmen von Quartiers-Projekten oder gesamtstädtischen Projekten:

 

Persönliche Beratung vor Ort durch die Verbraucherzentrale NRW:

  • Die landesweite Aktion "Energie 2020 - Energieberatungen der Verbraucherzentrale NRW" wird in Kooperation mit einem Großteil der kreisangehörigen Kommunen sowie dem KompetenzNetz Energie Kreis Wesel e.V. durchgeführt. Verbraucher erhalten neutrale und unabhängige Informationen und Beratungen und bei Bedarf eine Liste von regionalen Unternehmen für die Umsetzung der Sanierung (Vereinsmitglieder KompetenzNetz Energie Kreis Wesel e.V.) sowie weitere Tipps und Infos.

    Energieberatung der Verbraucherzentrale NRW
    Akke Wilmes - Energieberater, Architekt Dipl.-Ing., Dipl.-Ing. f. ökologisches Bauen
    Wilhelmstr. 7, 46483 Wesel, Tel. 0281/47 36 84-15, Mail: wesel.energieberatung@verbraucherzentrale.nrw

    Im Angebot sind folgende Beratungsmöglichkeiten:

    • telefonische Kurzberatung
    • Beratung in den Beratungsstellen der Verbraucherzentrale NRW im Kreis Wesel
    • Beratungstage in den Rathäusern der kreisangehörigen Kommunen - Fragen Sie in Ihrer Kommune nach
    • Beratung Vor Ort an Ihrer Immobilie
    • Video-Chat-Beratung

    Allgemeine Informationen finden Sie hier.

ONLINE-ENERGIESPRECHSTUNDE "Energieeffizientes Bauen und Wohnen"

Aufgrund der anhaltend sehr hohen Nachfrage wird im Kreis Wesel alternativ zu einem individuellen Beratungstermin eine online-Energiesprechstunde angeboten. Diese findet dienstags alle 14 Tage von 15 - 16 Uhr statt; aktuell geplant bis Ende des Jahres 2022. Die Veranstaltungen richten sich an alle Bürgerinnen und Bürger, die Fragen rund um das Thema „Energieeffizientes Bauen und Wohnen“ haben oder sich hierzu informieren lassen möchten.

Anmeldung zur kostenlosen Veranstaltung über das Klimaschutzmanagement der Kommunen oder Fachstelle Europa und nachhaltige Kreisentwicklung, Julia Jörgensen (Mail: julia.joergensen@kreis-wesel.de, Telefon: 0281/207-4016). Die Veranstaltungen findet online über Zoom statt. Der Link zur Teilnahme wird zwei Tage vor der Veranstaltung an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verschickt.

Die nächsten Termine finden Sie hier

Landeseinrichtung NRW.Energy4Climate GmbH

Förder.Navi

Die NRW.Energy4Climate bietet hierzu eine strukturierte Übersicht über die gängigen Förderungen sortiert nach Themen, nach Programmen des Landes, des Bundes und der EU sowie nach Gesetzen. Mit dem Förder.Navi bietet die Landeseinrichtung einen stets aktuellen Überblick sowohl für Unternehmen als auch für Endverbraucher.

 

Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG-Richtlinie)

Die BEG ersetzt die bestehenden Programme zur Förderung von Energieeffizienz und Erneuerbaren Energien im Gebäudebereich – darunter das CO2-Gebäudesanierungsprogramm (Programme Energieeffizient Bauen und Sanieren), das Programm zur Heizungsoptimierung (HZO), das Anreizprogramm Energieeffizienz (APEE) und das Marktanreizprogramm zur Nutzung Erneuerbarer Energien im Wärmemarkt (MAP).

Weitere Infos zum BEG finden Sie auf den Internetseiten direkt beim Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz, der Kampagnenseite des BMWK unter www.energiewechsel.de (Weiterleitung technisch nicht möglich) oder auch beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausführkontrolle und bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW).

Aktuelle Hinweise:

27.07.2022: Die Bundesregierung hat unter Führung von Robert Habeck kurzfristig die Förderrichtlinie für die Bundesförderung effiziente Gebäude – die BEG – geändert. Die Umstrukturierung der BAFA-Förderung betrifft alle Bereiche der BEG-Einzelmaßnahmen; die Änderungen treten ab dem 15.08.2022 in Kraft. Bis zum 14.08.22 können somit noch nach den alten Konditionen Anträge gestellt werden. 

Hier finden Sie einen Überblick über die Fördersätze ab 15.08.2022.

Im Heizungsbereich gibt es künftig insbesondere eine geringere Förderung für Biomassekessel und Solarthermieanlagen. Bevorzugt werden künftig Wärmepumpen, für die es zusätzlich einen Bonus von 5 Prozent geben kann, sofern es sich nicht um Luftwärmepumpen handelt, sondern solche, die als Wärmequelle Wasser, das Erdreich oder Abwasser nutzen. 

Gestrichen hat die Bundesregierung nun angesichts der aktuellen Gaskrise jegliche BEG-Förderung für Gasheizungen und Gas-Kombiheizungen. Ein Kesseltausch für Gasheizungen wird nun adäquat zum Ölkesseltauschbonus gezahlt.

Zusätzlich sind KfW-Förderbedingungen in gleichen Zuge geändert worden, die sofort ab dem 28.07.2022 in Kraft treten. Es handelt sich größtenteils um Kürzungen bei der Gebäudesanierung, der Wegfall für Einzelmaßnahmen und starke Kürzungen bei Effizienzhäusern.

Ab 22. September wird es einen 5-Prozent-Bonus für die Sanierung so genannter Worst-Performing-Buildings geben. Dies sind Gebäude, die zu den energetisch schlechtesten 25 Prozent des Gebäudebestandes gehören. Unklar ist aktuell, wie die Zugehörigkeit zu diesen 25% genau bestimmt werden.

Hintergrund ist, dass das Fördervolumen so stark schon nachgefragt ist, dass ein nachjustieren erforderlich gesehen wurde, damit mehr Sanierungswillige - mit individuell weniger Unterstützung - profitieren können.