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Wasserstoffstudie NRW

Studie belegt Bedeutung von Wasserstoff als Energieträger

Die Anforderungen an das Energiesystem der Zukunft sind groß. Es sollte nicht nur klimaneutral sein, sondern möglichst auch positive Auswirkungen auf die Wirtschaft sowie den Arbeitsmarkt haben und - wenn möglich - die Abhängigkeit von Energieimporten reduzieren. Welche Rolle kann dabei Wasserstoff als Energieträger spielen? Ist Wasserstoff ein sinnvoller Energieträger der Zukunft? Die bereits Ende Mai vom NRW-Wirtschaftsministerium vorgestellte Wasserstoffstudie bescheinigt: Ja.

Wasserstoff wird eine entscheidende Säule des künftigen Energie-und Verkehrssystems sein. Besondere Vorteile sehen die Studienmacher in der flexiblen Einsatzbarkeit von Wasserstoff. Auch könnten den Ergebnissen zufolge in NRW bis zu 130.000 Arbeitsplätze durch die breite Anwendung der Technologie entstehen. Wasserstoff könne laut Studie dabei helfen, den Bedarf am Ausbau der Stromnetze deutlich zu reduzieren und so langfristig die Systemkosten minimieren.

Angesichts des Kohleausstiegs wird gerade Nordrhein-Westfalen einen besonders hohen Bedarf an alternativen Energien haben. Hier sei die Bedeutung daher besonders hoch.

In Auftrag gegeben wurde die Studie vom NRW-Wirtschaftsministerium. Experten der EnergieAgentur.NRW hatten die Anfertigung der Studie begleitet, umgesetzt wurde sie von der Ludwig-Bölkow-Systemtechnik (LBST).

Alle Beteiligten fühlen sich durch die Ergebnisse bestätigt, die gute Netzwerkarbeit von Wirtschaft und Forschung weiter zu stärken und die Umsetzung und Anwendung der Wasserstofftechnologie weiter voranzutreiben.

Die komplette Studie als Download sowie ausführliche Informationen finden Sie zudem auf den Seiten der EnergieAgenturNRW: https://www.energieagentur.nrw/brennstoffzelle/wasserstoffstudie_nrw_veroeffentlicht

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