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Wasserstoff als Treibstoff der Zukunft

Grüner Wasserstoff mobilisiert den ländlichen Raum im Kreis Steinfurt

Nimmt man nur die 40 größten Städte der Welt, dann gibt es für rd. 800 Mio. Menschen in diesen Städten zur Zeit keine Lösung des Verkehrsinfarkts und der Luftverschmutzung. Dies sind alles Städte ab 9 Mio. Einwohner. Das Problem besteht aber auch weitestgehend für alle anderen Millionenstädte, so auch für Deutschlands Hauptstadt Berlin mit rd. 3 Mio. Einwohnern. Wenn es nicht mit dem großen Wurf zu schaffen ist, dann muss es eben kleinräumig angegangen werden, was NRW mit der Förderung von Modellkommunen zur Nutzung von Wasserstoff als eine Facette zur Lösung des Problems auf den Weg gebracht hat.

Welche Möglichkeiten sich bieten, konnten rd. 200 Teilnehmer mit Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft
am 14. November 2019 auf einer Wasserstoff-Konferenz in der Gempthalle in Lengerich erfahren.

Uwe Meinen, Vorsitzender des KompetenzNetz Energie Kreis Wesel, und Axel Witzke, Mobilitätsmanager und Leiter der Koordinierungsstelle Klima- und Umweltschutz der Stadt Kamp-Lintfort suchten den Erfahrungsaustausch mit Referenten und Teilnehmern der Konferenz.

Ein Grobkonzept liegt vor, das von der Homepage des Kreises Steinfurt abrufbar zur Verfügung steht: Bewerbung des Kreises Steinfurt als Modellregion Wasserstoff-Mobilität NRW.

Dem Grobkonzept muss ein Feinkonzept folgen, was bis zum Mai 2020 erarbeitet werden soll, um die entsprechenden Fördergelder zu erhalten. Dies soll unter Einbindung einer Vielzahl von Akteuren geschehen.

Im Kreis Wesel ist Ähnliches unter der Federführung der Stadt Kamp-Lintfort geplant. Auf einer Veranstaltung auf kommunaler Ebene soll Anfang Dezember 2019 ein erster Fach-Meinungsaustausch dazu stattfinden. Der Verein "KompetenzNetz Energie Kreis Wesel e.V." wird den Prozess ebenfalls unterstützen.

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