Solarpanel

Telefonisch oder per Video-Chat! - Die Energieberatung der Verbraucherzentrale NRW erweitert das Angebot – auch im Kreis Wesel

Energieberater der Verbraucherzentrale NRW

Viele Bürger sind derzeit deutlich mehr zu Hause, arbeiten vielfach im Homeoffice und der persönliche Kontakt untereinander ist stark eingeschränkt. Sich in dieser Zeit intensiver mit seiner Immobilie zu beschäftigen, liegt daher auf der Hand. Um dem Zuwachs an Anfragen gerecht zu werden, beantworten die Energieexperten beispielsweise Fragen rund um die Themen Energieeinsparung, Dämmung, Fenster- oder Heizungstausch, moderne Lichtlösungen sowie Photovoltaik ab sofort kostenfrei und neutral von montags bis freitags.!

Gerade Anfragen zu Fördermöglichkeiten bei energetischen Sanierungen, zu Elektromobilität oder Solarstrom können z.B. durch die Videochatberatung sehr gut online geklärt werden. Akke Wilmes und seine Kollegen sind telefonisch oder per Video-Beratung bequem von zu Hause zu erreichen. Unter 0211/33996555 können bei der Hotline in Düsseldorf (Mo-Fr 9-17:00) Termine gebucht werden. Dies ist natürlich auch per Mail möglich: energieberatung@verbraucherzentrale.nrw oder wesel.energie@ verbraucherzentrale.nrw.

Fragen und Antworten

Was können Verbraucher jetzt in der Corona Zeit machen?

Gerade jetzt sind viele Verbraucher zu Hause. Es bietet sich die Möglichkeit intensiver über den eigenen Energieverbrauch und vorhandenen Einsparmöglichkeiten nachzudenken. Eine gute Möglichkeit liegt darin die Energieverbräuche zu erfassen. D.h. was wird über den Tag verbraucht? (Stromzähler, Gaszähler, Wasseruhrablesen). Die Verbraucher können über eine Zeitspanne von10-14 Tagen jeweils morgens, mittags und abends den Verbrauch ablesen, und dabei notieren welche Geräte wann und wie lange genutzt werden (Wäschewaschen, Trocknen, Gartenarbeiten mit Strom, Baden, Duschen...etc.). Die Experten können über diese Daten eine genauere Einschätzung abgeben, wo genau Handlungsbedarf bestehen könnte.

Kann der Bürger aktiv sparen ohne zu investieren?

Ja sicherlich, z.B. die Heiztemperatur kontrollieren: gerade jetzt in der Übergangszeit könnte man früher beginnen die Raumtemperatur zu senken und bei der Kleidung nicht so schnell in den Sommermodus zu wechseln. Richtig Lüften und die Dusch- und Waschgewohnheiten auf den Prüfstand stellen hilft sicherlich auch. Die Bedienungsanleitung der häufig genutzten Geräte mal auf Ökoprogramme zu durchsuchen oder nicht notwendige Geräte per Schalter vom Netz zu nehmen, sind ebenfalls praktikabel. Auch die Zeitumstellung an der Heizung sollten sie kontrollieren. Informationen finden die Bürger unter www.verbraucherzentrale.nrw/besser-heizen oder www.alt-bau-neu.de/kreis-wesel.

Gibt es Dinge die nicht viel kosten und trotzdem Wirkung zeigen?

Steckerleisten zur Abschaltung von Multimedia und PC kann man nachrüsten. Zeitschaltuhren für Pumpen (Gartenteich) oder Geräte, die nachts nicht laufen müssen, können nachträglich eingebaut werden. Es gibt smarte Steckdosen, die den Strom solange fließen lassen wie das Ladegerät Strom anfordert. Danach schalten sie ab. Aktiviert werden diese dann per Hand oder per Zeitsteuerung. Wie das genau funktioniert, erklären die Energieberater der VZ.NRW gerne persönlich. Gibt es überflüssige Geräte? Oft läuft ein alter Kühlschrank im Keller, obwohl gerade keine Party geplant ist!

Was ist, wenn die Heizung jetzt kaputt geht?

Gerade da bietet sich die Beratung der Verbraucherzentrale an. Dabei wird mit dem Verbraucher die Situation analysiert, bei der Wahl der neuen Heizung geholfen und die aktuellen Förderbedingungen geprüft. Das geht kurzfristig. Wichtig ist, dass man von seinem Heizungsbau-Unternehmen schnell ein Angebot bekommt und den Antrag dann vor der Beauftragung bei den Fördermittelgebern einreicht. Meist schafft es der Heizungsbauer, die Heizung für ein paar Tage, bis zu Beschaffung von Ersatz in einen Notbetrieb zu versetzen oder man muss sich kurzfristig um eine Notheizung kümmern. Bei bis zu 45% Bezuschussung lohnt es aber, sich vorher zu informieren. Dafür stehen die Energieberater bereit.

Viele Bürger wollen auch Strom von der Sonne: bieten Sie da auch etwas an?

Ja, die Beratung zum Solarstrom kann auch online angeboten werden. Hier spielt auch die Speicherung von Solarstrom und die Elektromobilität eine Rolle. Mit einer eigenen Software und dem Solarkataster des Kreises Wesel bekommen Bürger hier umfassende und neutrale Informationen.

 

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