Solarpanel

Informationsbedarf zu moderner Heiztechnik

Informationsbedarf zu moderner Heiztechnik

Wärmewende lässt sich zu viel Zeit

Trotz verstärkter Klimadiskussionen ist die Nachfrage nach erneuerbaren Heiztechnologien noch sehr verhalten. Einer Studie des Bonner Marktforschungsinstitutes EuPD Research zufolge setzen die meisten Hausbesitzer nach wie vor auf Gas- und Ölheizungen. Die Ursache sehen sie vor allem in einem signifikanten Informationsdefizit.

Die Studie des Marktforschungsunternehmens basiert auf einer repräsentativen Befragung von zehntausend Haushalten. Dem Ergebnis zufolge ist beim Neubau zwar die Wärmepumpe schon die dominierende Heizungsform. Am Gesamtheizungsmarkt liege ihr Anteil aber gerade einmal bei 15 Prozent. Den Großteil des Marktes mit 600.000 Installationen in 2018 machen vielmehr Heizungssanierungen aus. Und hier setzte der Großteil der Sanierer mit 85 Prozent noch auf konventionelle Brennstofftechnologien wie Öl und Gas.

Die Experten rechnen auch für die Zukunft mit keiner großen Wende. Auch 2030 werde vermutlich noch jede zweite Heizung konventionell sein.

Als Gründe sehen sie vor allem sehr deutliche Informationslücken bei den Verbrauchern sowie zu hohe Anschaffungskosten. Folglich empfehlen Sie verstärkte Aufklärung und Anreizprogrammen um die Wende auf dem Heizungsmarkt schneller voran zu bringen.

Mehr dazu finden Sie auch auf den Seiten des enerIgate messengers: https://www.energate-messenger.de/news/189972/konventionelle-heizungen-praegen-auch-2030-den-waermemarkt

Zurück